Benchmark: beliebte NitroPads X230, T430 halten auch mit neueren Rechnern mit

Im Jahre 2020 haben wir unser erstes NitroPad veröffentlicht. Seit dem bilden die beliebten ThinkPads T430 und X230 die Grundlage für unsere NitroPads T430 und X230. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters können die Rechner in einem Benchmark auch mit aktuelleren Modellen in unserem Büro problemlos mithalten. Das bestätigt unsere Alltagserfahrung: Die NitroPads sind nicht nur sicher, sondern auch solide Arbeitstiere. (Übrigens bieten wir mit den NitroPad V54 und V56 top-aktuelle Modelle an, um die es aber in diesem Artikel nicht gehen soll.)

Das hat einen einfachen Grund: In den NitroPads stecken Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel, die das M-Suffix tragen. Diese bieten im Unterschied zu den Intel-Prozessoren U-Suffix (Ultra-Low-Power) deutlich mehr Geschwindigkeit, allerdings bei höherem Energiebedarf (35 Watt TDP). Daher lassen die NitroPads auch deutlich neuere Geräte hinter sich.

Entsprechend mühelos lassen sich Büro oder Programmierarbeiten auf den Rechnern verrichten. Das gleiche gilt für Internet surfen oder videostreamen. Selbst die Arbeit mit virtuellen Maschinen oder das kompilieren kleinerer Programme sind möglich. Ähnlich wie die meisten Business-Laptops müssen sie jedoch bei besonders anspruchsvollen Aufgaben wie Videoschnitt oder Gaming ab einem bestimmten Punkt passen.

Um einen groben Leistungsvergleich zu erhalten, haben wir auf unseren NitroPads und verschiedenen aktuelleren Laptops ein Benchmark mit der 3D-Grafiksuite Blender v2.83 durchgeführt. Diese mussten für uns die BMW27-Testgrafik von Blender.org mit dem Prozessor (nicht mit der Grafikkarte) rendern. Je schneller die Prozessoren die Grafik rendern können, desto schneller ist auch der jeweilige Rechner.

Beim Benchmark können die NitroPads mithalten

Die schnellsten NitroPads waren Erwartungsgemäß die T430-Modelle mit einem Quad-Core-Prozessor. Die beiden Vierkerner i7-3840QM und i7-3632QM renderten das Bild in 663 beziehungsweise 772 Sekunden.

Zum Vergleich ein ThinkPad T480s mit einem i5-8250U benötigte mit seinen vier Kernen 710 Sekunden. Trotz der fünf dazwischenliegenden Geräte- und Prozessorgenerationen lässt unser schnellstes NitroPad den Rechner knapp hinter sich.

Erst ein Laptop (Clevo L140CU) mit der 10. Prozessorgeneration von Intel (Comet Lake), einem i7-10510U, überholte unser schnellstes NitroPad. Dieser brauchte 575 Sekunden um das Bild zu rendern.

Mit den Vierkernern konnten die Modelle mit zwei Kernen erwartungsgemäß nicht mithalten. Unser NitroPad mit i7-3520M brauchte 1294 Sekunden um das Bild zu rendern, während der i5-3320M die Aufgaben in 1402 Sekunden löste. Nichts desto trotz haben auch diese Geräte uns bisher im Office nicht im Stich gelassen und sind für Alltagsarbeiten immer noch problemlos verwendbar.

Unser Benchmark illustriert eindrücklich, das nicht allein aus dem Alter oder der Prozessorgeneration auf die Geschwindigkeit geschlossen werden kann. Im Falle der NitroPads sorgen die Prozessoren mit M-Suffix letztlich dafür, dass sie immer noch locker mit aktuelleren Geräten mithalten können - auch wenn zwischen ihnen mehrere Jahre und Prozessorgenerationen liegen.

Zudem benötigt die von uns verwendete Firmware Heads für diese Modelle kaum proprietäre Binarblöcke, was die Sicherheit und Transparenz erhöht. Die Laptops sind robust und gut reparierbar. Aus all diesen Gründen haben diese Laptops weiterhin eine regelrechte Fangemeinde. In jedem Fall bieten die NitroPads X230 und T430 als Zweitgeräte für sicherheitskritische Aufgaben, sowie als Ersatz-Geräte und für Reisen ausreichend Leistung.

22.8.2024

Comments

moin, wieviele laptops für welche zwecke idealerweise würdet ihr empfehlen, damit man möglichst beste Sicherheitsstrategie hat, in Sachen HArdware (ihr wisst ja, wegen Anhänge, pdfs, malwares, etc. und anderer Cybergefahren) und so? Ich habe auch vor, bei euch im laufe der zeit mehrere Laptops einzukaufen ... mfg
hey hey, in der Regel sollte ein Laptop doch für die meisten Anwendungsgebiete langen. Dennoch kann man natürlich immer für sich beschließen, dass man bestimmte Dinge separieren möchte, zb sowas wie Internetbanking auf einem separaten Gerät - das muss man dann aber schon für sich selbst entscheiden, die pauschale Antwort gibt es dazu leider nicht.
Welches Betriebssystem habt ihr denn verwendet? Hab den Benchmark gerade auf meinem i3-1215U Laptop laufen lassen, in einer Linux-VM, und das dauerte nur ca. 150 Sekunden. An den Rendering-Einstellungen habt ihr nichts geändert?
Es war ein Ubuntu - es gab einige Anpassungen am Setup, so dass es auf den Geräten identisch war - die Breite der Benchmarks ist offensichtlich nicht genug um belastbar zu sein für viele Fälle, wir wollten hier nur einmal aufzeigen wie für diesen spezifischen Task die Relationen zueinander sind.
Can you have a fluid virtualization experience with the i7-3520M processor? It looks like an old processor, and low performance only has 2 core.
the are amount of cpus will for sure lead to limitations if you run multiple VMs _and_ generate substantial load on these. But for the most common use-cases, if you choose the biggest RAM option, the responsiveness is mostly good. If you are looking for more performance, make sure to check the latest Nitropads.

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